Zucker ist im Winter noch ungesünder

Untersuchungen haben gezeigt, dass das Risiko einer Depression umso höher ist, je mehr Zucker du zu dir nimmst. Eine neue Studie legt nahe, dass diese Effekte im Winter noch ausgeprägter sind.

Zucker im Winter – Tasnim Magazin

Experteneinblick:

Das Essen von Zucker verändert deine Physiologie auf zwei Arten, die Ihr Risiko für Depressionen erhöhen, berichtet Daniel Reis, ein Doktorand der klinischen Psychologie an der Universität von Kansas in Lawrence. Erstens löst es eine entzündliche Reaktion in Körper und Gehirn aus. Zweitens reduziert es die Dopaminaktivität in den Belohnungszentren des Gehirns.

Im Winter bist du bereits anfälliger für depressive Symptome (und damit für Heißhungerattacken), unter anderem aufgrund der kurzen Tage der Saison und des Mangels an Sonnenlicht, sagt Reis. Wenn sich all diese Effekte verstärken, steigt das Risiko.

Die Quintessenz:

Im Winter ist es besonders wichtig, die Zufuhr von Zucker zu begrenzen. Reis empfiehlt, achtsam zu sein und die Einnahme auf nicht mehr als zwei Esslöffel pro Tag für Frauen und drei für Männer zu begrenzen.

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